Medienbildung

Um Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen der aktuellen und künftigen Lebens­wirklichkeit vorzubereiten, ist eine verbindliche, systematische und umfassende Medienbil­dung notwendiger und unverzichtbarer Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. So gewinnt Medienkom­petenz den Status einer elementaren Kulturtechnik, neben Lesen, Schreiben und Rechnen, deren Erwerb insbesondere durch eine verbindliche, grundlegende und systematische schulische Medienbildung sichergestellt werden muss.


Das Gymnasium Landau a.d. Isar ist seit 2010 Referenzschule für Medienbildung. Basierend auf dem Laptop-Projekt, bei dem verschiedene Jahrgangsstufen mit mobilen Rechnern ausgestattet und somit ein zeitlich und auch örtlich flexibler Einsatz gewährleistet wurde, hat das Landauer Gymnasium einen nachhaltigen Qualitätsentwicklungsprozess im Medienbereich in Gang gesetzt bzw. weitergeführt und diesen Prozess in einem Medienentwicklungsplan transparent dokumentiert. Im Fokus stehen dabei die Stärkung der Medienkompetenz der Schüler und die weitere Verbesserung der Unterrichtsqualität. Dies geschieht vor allem durch die Implementierung schulspezifischer Medien- und Methodencurricula und eine systematische schulinterne Lehrerfortbildung im Bereich der Medienbildung sowie die Nutzung der Mebis-Lernplattform. Die Erfahrungen und die entstandenen Konzepte werden durch die Referenzschule als Multiplikator für andere Schulen nutzbar gemacht.


Ab dem Schuljahr 2016/2017 wird dieser Prozess weitergeführt und mit einer I-Pad-Klasse ab Jahrgangsstufe 8 aufgewertet.