13.10.2017
Festgottesdienst "50 Jahre Gymnasium Landau"




 

Anlässlich des 50jährigen Schuljubiläums des Gymnasiums Landau fand in der Pfarrkirche St. Maria ein ökumenischer Festgottesdienst statt, der von Stadtpfarrer Christian Kriegbaum und Pfarrer Klaus–Ulrich Bomhard zelebriert wurde. Vorbereitet wurde der Gottesdienst von Mitgliedern der Fachschaft Katholische Religionslehre des Gymnasiums und den katholischen und evangelischen Landauer Stadtpfarrern.


Die Schulleiterin Cornelia Feldkamp konnte viele Schüler, Eltern, Lehrer und Freunde des Gymnasiums sowie als weitere Gäste die ehemaligen katholischen Schulgeistlichen Monsignore Dr. Franz Bauer, Subregens Robert Paulus und Pfarrer Hermann Schächner und den evangelischen Pfarrer Pfarrer Pielhofer begrüßen.

 


Der Gottesdienst stand unter dem Motto „50 Jahre Gymnasium Landau - Stationen unseres Weges". Im Mittelgang der Kirche waren Fußspuren zu sehen, denen eine Schülerin und ein Schüler nachgingen. Auf ihrem Weg trafen sie auf fünf ausgewählte Personen aus verschiedenen Epochen der Schule, die sie nach ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit dem Gymnasium Landau befragten: Sissi Wimbauer als eine der ersten Fünftklässlerinnen, Frau Matyssek als erste Sekretärin, Herrn Siegfried Pyka als Schulleiter, Frau Helga Pritzl, die von ihren Kindheits- und Jugenderinnerungen am Gymnasium Landau erzählte, und Simone Merkl, als jetzige Fünftklässlerin.

 

Schüler befragen den ehemaligen Schulleiter Siegfried Pyka


Im anschließenden Kyrie nahmen die Lektorinnen die Lebenswege, Irrwege und Umwege der einzelnen Mitglieder der Schulfamilie ins Visier. Auch die Lesung und das Evangelium wurden passend zum Thema ausgewählt. Subregens Robert Paulus trug die Lesung aus Gen 12 vor, wo Jahwe Abram aufruft, von seiner Heimat wegzugehen, um ihn zu einem großen Volk zu machen und ihn zu segnen. Nach dem Evangelium, in dem es heißt, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und uns vorausgeht ins Haus seines Vaters, begann Stadtpfarrer Christian Kriegbaum seine Predigt mit dem Zitat: „Der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt." Er forderte die Gymnasiasten auf, ihren eigenen Weg zu gehen, dies erfordere allerdings höchste Wahrhaftigkeit. Man solle tiefer schauen, nicht nur oberflächlich. Er stellte die Frage: Was ist dein Lebensentwurf? Wohin soll dein Leben wachsen? Hast du davon eine Vorstellung? In der Schule begleiten wir Menschen, die ihre Talente und Fähigkeiten entfalten sollen. Das geschehe aber nicht im luftleeren Raum, sondern im Betrachten anderer Lebensentwürfe. Der Weg Jesu ist ein Weg der Solidarität mit anderen. Er hat dauerhaft den Blick auf die geworfen, die am Rande der Gesellschaft standen. Als Weg der Zukunft schlägt der Stadtpfarrer vor, solidarisch den Weg der anderen mitzugehen und die Solidarität, die Jesus vorgelebt hat, weiterzutragen.

 


In den Fürbitten, denen jeweils ein Dank vorausging, wurden die Wegbeleiter und –bereiter, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte, das Miteinander der Schulfamilie sowie die Verstorbenen unserer Schulfamilie thematisiert. Nach dem Segen sang die Festgemeinde, begleitet von den Bläsern, das Lied „Großer Gott, wir loben dich". Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von der Bläsergruppe und dem Mädchenchor der Mittelstufe unter der Leitung von Hedwig Steinhauser, der von Ludwig Rauch am Klavier und einem Gitarrenensemble begleitet wurde.
Mit dem Festgottesdienst und dem anschließenden Festakt ging ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zu Ende.

 

 

 

 

 


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